Die Neuapostolische Kirche Österreich

Gebietskirche Österreich aktuell

Gemeinsamer Schulanfangs-Gottesdienst
16.09.2018 / Linz-Donau
Alle Kinder des neuapostolischen Kirchenbezirkes Linz trafen sich zum gemeinsamen Schulanfangs-Gottesdienst.

Am Sonntag, den 16. September, hielt Bezirksältester Hans-Jürgen Brunner den Schulanfangs-Gottesdienst in der Kirche Linz mit dem Wort aus Johannes 14, 6: „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Alle Kinder und Eltern des Kirchenbezirkes Linz waren eingeladen.

Bereits am Samstag hatten sich die Kinder in der Kirche Wels zu einem Workshop getroffen, um sich gemeinsam mit Basteln und musikalischen Proben auf den Schulanfangs-Gottesdienst vorzubereiten. So wurde dann auch der Kirchenraum in der Gemeinde Linz mit den Ergebnissen der Bastelarbeit vom Vortag geschmückt: die Kinder hatten Bilder von Kompassen bemalt, die an einer Schnur über dem ganzen Kirchensaal aufgehängt wurden.

An Anfang des Gottesdienstes war es Bezirksältestem Brunner zunächst ein Anliegen, sich sowohl bei den Eltern als auch bei den Lehrkräften für ihre Unterstützung und ihr Vorbild zu bedanken. Nachfolgend ging er dann auf die von den Kindern bemalten Kompass-Bilder ein, indem er einen Vergleich mit Jesus anstellte: Jesus ist der Kompass für unser Leben, denn er gibt Orientierung in den verschiedensten Lebensbereichen – z.B. in der Familie, in der Gemeinde oder in der Schule.

Schon am Vortag hatten sich die Kinder auch mit den Richtungen beschäftigt, die ein Kompass anzeigt und sie hatten geistliche Begriffe gesucht, die für „N“, „O“, „S“ und „W“ stehen könnten. Der Bezirksälteste griff dann ein paar dieser Begriffe auf und ging im Zusammenhang mit Jesus auf Nächstenliebe, Opfer, Sündenvergebung und Wunder ein.
Nach einem Lied der Kinder beschäftigte sich Priester Matthias Hild in seinem Predigtbeitrag ebenfalls mit den Buchstaben am Kompass und formte daraus den Satz „Nie ohne Segen wandern“. Die Eltern forderte er auf, immer für Kinder da zu sein und sich Zeit zu nehmen für deren Sorgen und Anliegen.

Nachdem der Chor das Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ vorgetragen hatte, feierte die Kirchengemeinde das Heilige Abendmahl. So wurde der Gottesdienst für die 150 Teilnehmer zu einem tiefgehenden und wunderschönen gemeinsamen Erleben.

Werner  Degenfellner | Markus Ritt